Blick durch das „Fenster in die Vergangenheit“

Blick durch das „Fenster in die Vergangenheit“

Auch wenn es der Titel vielleicht vermuten ließe: Trockene Zahlen und langweilige Fakten haben bei der Stadtführung „Fenster in die Vergangenheit“ keine Chance. Denn Stadtführerin Brunhilde Kohls lässt bei diesem Rundgang anhand von Anekdoten die Geschichte rund um den Alten Kirchplatz lebendig werden.

Diese Zeitreise ins ganz frühe Gütersloh zeigt, dass der Alte Kirchplatz nicht nur Ursprung der Stadt Gütersloh, sondern auch eine wichtige archäologische und historische Quelle ist. Bei der Führung kommen unter anderem auch die Themen Schule oder Gerichtsbarkeit zur Sprache. Natürlich ist auch die Apostelkirche Bestandteil der Führung. Hier geht es um die Architekten und Künstler, die am Bau und an der Ausstattung der Kirche beteiligt waren. Auch die Sagen und Legenden, die sich um die Kirche ranken, werden gestreift. Auf die Bestattungskultur geht Brunhilde Kohls anhand von Mauerresten des historischen Friedhofs ein.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Hauses am Alten Kirchplatz 11, einem der ältesten Gebäude Güterslohs. Hier wurden 2016 die Pfostenlöcher eines Baus aus dem 12. Jahrhundert freigelegt. Im Keller des Gebäudes können nicht nur diese Pfostenspuren, sondern auch eine Vitrine mit mittelalterlichen Keramikscherben, Tierknochen, Pferdezähnen und Bruchstücken alter Tonpfeifen besichtigt werden.

Der ca. 2,5 Stunden dauernde, sehr abwechslungsreiche Stadtrundgang beginnt am Treffpunkt auf der Wiese an der Apostelkirche.

Leider nicht privat buchbar!

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